Dienstag, 31. März 2015

#myspringessentials: Finale

Seit einigen Wochen nun beschäftigen sich einige Nähblogger(innen) (so wie ich auch) nun schon mit dem Thema #myspringessentials - einer Aktion die von Ms. Fisher ("That certain something"), Lena ("fantantisch") und Elke (Elle Puls) ins Leben gerufen wurden, um eine typgerechte, kleine und gut kombinierbare Frühjahrsgarderobe zusammenzustellen.

Jetzt für das Finale ist es Zeit, ein  Fazit zu ziehen und zu sichten, wo ich jetzt stehe.

Eigentlich hatte ich die ganze Zeit vor, mal einen Zwischenstand zu meiner Frühjahrsgarderobe zu zeigen - und plötzlich ist die Aktion zu ende...wo ist die Zeit geblieben????

Angefangen hat dieses Projekt bei mir aus dem unbestimmten Gefühl heraus, völlig zu schwimmen, was meine Nähprojekte angeht. Mir gefiel alles mögliche: die wildesten Schnitte, Stoffe in völlig abgefahrenen Mustern und für mich völlig untypischen Farben, der Schrank wurde voller und voller und ich hatte doch das Gefühl, nichts anzuziehen zu haben.

Was tun?
Erst mal über die ersten Wochen sichten, aufräumen, aussortieren, nachdenken, kombinieren. Ganz nach dem Motto Brigette Reas: "Shop in your closet" - das hat mich ehrlich gesagt tatsächlich am weitesten gebracht.
Einfach wild darauf loskombinieren ergibt unglaublich tolle Effekte. Damit erschließt sich erst, was man eigentlich die ganzen Jahre über versäumt hat :-). Und wie vielfältig der Schrankinhalt doch eigentlich ist, ohne, dass es ständig neue Sachen gibt.

Und dabei alles, was nicht passt, was man seltenst anhatte, was einem doch nicht gefällt oder was zu alt ist,  radikal rausschmeißen - da sind (da ich das die Jahre vorher nie konsequent gemacht habe) einige Säcke zusammen gekommen.

Dann zu überlegen, wo will ich hin? Was fehlt?
Gefühlt ganz viele Oberteile. Dann aber die wundersame Erkenntnis - es fehlte irgendwie gar nicht so viel - denn das meiste hatte ich schon. Und das, was neu dazu kam fügt sich wunderbar ein.

Was habe ich also erreicht?
Ich kenne meinen Schrankinhalt! Einige Teile hatte ich schon ganz vergessen, dass ich sie noch hatte (die fühlen sich jetzt wie neu an :-))

Und hohes Maß an Kombinierbarkeit, das ist tatsächlich schon hatte, aber da ich es nie so ausprobiert habe, mir dessen gar nicht bewusst war. Damit bin ich echt zufrieden. Ich habe wirklich viele Teile, die sich sehr gut kombinieren lassen und damit das Potential eine große Vielfalt bei wenigen Teilen erzeugen.

Schaut mal, das sind #myspringessentials:


Vieles habe ich im Laufe der letzten Posts schon vorgestellt und kombiniert, das eine oder andere habe ich aus dem Schrank noch dazu genommen.

8  von den 31 Teilen sind me made.
Neu gekauft habe ich nur die Boyfriend Jeans (24) - die musste sein :-) -  und zwei Shirts habe ich noch nicht fotografiert - die kommen noch dazu.

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich wahrscheinlich die allermeisten Teile auch an einem etwas kühleren Sommertag tragen werde - womit ich wieder an dem Punkt bin, das es für mich eigentlich nur zwei Garderoben gibt: Frühling/Sommer und Herbst/Winter, die ich gar nicht so exakt auseinander halten kann (will??).

Es wundert mich, dass ich so wenig pink dabei habe - eigentlich eine Farbe, die ich mag und auch gut tragen kann - ist vielleicht gerade out? Man wird ja doch unterschwellig immer durch den Markt beeinflusst, ob man will oder nicht....

Und was noch:
Ich hatte gehofft, dass ich durch diese Aktion wesentlich mehr Platz im Schrank erzeuge. In diesem Punkt bin ich aber noch lange nicht da, wo ich hin möchte, obwohl ich schon massiv aussortiert habe. Da muss ich in den nächsten Monaten immer wieder ran.

Helfen wird mir dabei die Idee mit den umgedrehten Kleiderbügeln:
Erstens hängt auf jedem Kleiderbügel grundsätzlich nur ein Teil. Ab sofort hängen alle belegten Kleiderbügel verkehrt herum im Schrank. Alles, was ich innerhalb von 6 Monaten anhatte, darf richtig herum aufgehängt werden. Alles andere fliegt raus.

Das betrachte ich natürlich saisonal - bis zum Winter ist es ja jetzt wieder länger als 6 Monate hin und ich werde bestimmt nicht alle meine Wintersachen im Oktober wegschmeißen, bloß weil der Bügel noch verkehrt herum hängt :-)

Dafür habe ich ich Kleidung auch saisonal sortiert aufgehängt: Aktuell hängt also die Übergangs- und Frühjahrsgarderobe ganz vorne (rechts), dass ich sie gleich im Zugriff habe. Links davon folgen die Sommersachen, dann die Herbstsachen. Die Wintersachen hängen ganz hinten (links) und damit am weitesten weg. Das ist natürlich nicht immer ganz eindeutig, manche Kleidungsstücke wandern das ganze Jahr mit, wie z.B. viele Cardigans.

Das hilft mir hoffentlich dabei, das ganze Jahr dran zu bleiben und irgendwann vielleicht einen Zustand zu erreichen, an dem ich sage, mein Kleiderschrank ist übersichtlich :-)

Damit bin ich für den Frühling super zufrieden und gut ausgestattet für diese Aktion pünktlich zum Finale auch tatsächlich am Ende. Wer meinen Weg bis hierher nochmal nachlesen möchte, kann das hier gerne tun!

Aber für meinen #capsule wardrobe ist es noch lange nicht das Finale, sondern der erste Quartalsbericht, wenn man so will!

Vielen Dank Ms. Fisher ("That certain something"), Lena ("fantantisch") und Elke (Elle Puls) - und hier können sich alle nochmal treffen!

Bis dahin, ich werde weiter berichten!

Viele Grüße,
SuSe

Samstag, 21. März 2015

Hosen Herbst #6: Finale

Heute ist Finale des Hosen Herbstes - einer stressfreien, sehr interessanten und für mich lehrreichen Aktion von Meike (crafteln).

Zum Finale wollte ich noch eine "schnelle" Yogahose nähen. Habe ich das getan? Jaein...
Ich habe sie "hingeschnuddelt". Das Schnittmuster sah ja sooo einfach aus. Nur zwei Teile und ein Bund.

Was ist passiert? Kann man bei einem Schnittmuster oben und unten verwechseln? Ich jedenfalls kann das in Momenten geistiger Umnachtung...wäre ja sonst zu einfach gewesen.

Also habe ich angefangen zu basteln - der Schritt war sowieso viel zu tief, man muss sich ja auch bewegen können :-).

Bund dran und Top drüber - Yoga machen geht damit auf alle Fälle und das "Gewurschtel" am Bund fällt dann auch nicht weiter auf! Und mit Gürtel drauf kann man sogar auf die Straße damit.


Und weil's noch ein wenig frisch ist, muss noch eine Jacke drüber:


Für die Fotos war ich zu faul, die Stiefel zuzumachen...Eigentlich wollte ich schwarze Pumps dazu anziehen, die sind aber gerade beim Schuster und bekommen neue Absätze.

Die Yogahose werde ich tatsächlich eher nicht so anziehen glaube ich :-) Ende der 80er hatte ich mal eine Phase mit solchen schlabberigen Hosen, Gürtel und Cowboystiefeln - lang ist's her und meine Mutter war entsetzt - irgendwie hatte sie Recht, hihi! Vielleicht kommt diese Mode ja auch irgendwann mal wieder? Auf dem Weg dahin sind wir ja immerhin schon...

Aber wie ist das nun mit den selbst genähten Hosen für mich gewesen? Spannend, ärgerlich, interessant, nervig, anspruchsvoll, anstrengend, nicht ganz zufriedenstellend, offen....

Widersprüchliche Gefühle begleiten bei mir die Frage, wie das mit den selbst genähten Hosen weitergeht. Ich schaue immer sehr neidisch auf die gelungenen selbstgescheiderten Hosen, die soo gut passen und einfach klasse aussehen.

Ich meine, auf den Fotos sind meine Hosen nicht wirklich schlecht geworden - und ich trage sie auch manchmal - trotz ihrer Mängel.

Bei dieser Hose ist neben diverser Passformprobleme (hier beschrieben) das Material zu elastisch und dehnt sich im Laufe des Tages immer weiter aus. Ein weitere etwas lästiges Phänomen, das ich im Laufe des ersten Tages bemerkt habe - ist also definitiv nicht meine Lieblingshose :-)


Diese Hose (Schnitt: burda)hatte ich schon vor dem Hosenherbst genäht - sie ist vom Schnitt etwas eigenwillig, aber nicht schlecht und ich werde sie für den Sommer auch wieder ausgraben. Dadurch, dass sie etwas weiter ist, ist das mit der Passform aber vielleicht auch etwas einfacher?



Und was mache ich nun mit dem Hosenthema weiter?

Eines Tages trenne ich vielleicht von der roten Schlangenhose den Bund nochmal ab, mache sie an den Seiten noch ein wenig enger und nähe einen neuen Bund an der richtigen Stelle an. Wann? Wenn ich mal Lust dazu habe. Bis dahin werden Röcke, Kleider Shirts und Blusen genäht  - also verschwindet sie bis zum nächsten Hosen Herbst wieder im Schrank :-).

Ich glaube, dass ich weiterhin Hosen eher kaufen  als selbst nähen werde - ich bin einfach noch nicht wirklich dahinter gestiegen, wie das mit der Passform nun wirklich geht.
Was mich allerdings durchaus nochmal reizt, ist einen Schnitt von einer meiner Kaufhosen abzunehmen und zu sehen, ob ich so ein Stückchen weiter komme. Mal sehen, wann ich dazu die Muße finde.

Und wie geht es den anderen Teilnehmerinnen inzwischen? Das könnt Ihr hier sehen!

Nochmal Danke an Frau Crafteln für diese schöne Aktion  ganz ohne Stress, mit vielen Verlängerungen und einem schönen Finale!!

VG,
SuSe

Mittwoch, 18. März 2015

MMM#16 Shirt und #myspringessentials

Meine Frühjahrsgarderobe nimmt Fahrt auf.

Heute ergänze ich #myspringessentials um ein Shirt. Trotz Sonne am Mittag ist es morgens noch empfindlich kalt und ich bin froh, wenn ich einen großen Kragen am Hals habe.


Der Schnitt heißt BeeWave von BeeKiddi. Genäht in der Version mit tiefem Ausschnitt und großem Kragen.
Das Nähen ging echt gut von der Hand - auch das Falten des Kragens fand ich unproblematisch, da es doch gut beschrieben ist.
Man beginnt damit, die Schulternähte zu schließen, dann kommt der Kragen. Sobald der Kragen fertig gestellt ist kommt folgende Anweisung, die mich zunächst völlig verwirrt hat:

"Schulter auf Schulter legen, die
hintere Mitte markieren.
Den Kragen wie auf dem Bild an den
Ausschnitt legen, er sollte genau in
den Ausschnitt passen."

Nach langem Nachdenken habe ich beschlossen, dass das eigentlich nur eins heißen kann:
Markiere die Mitte vom Rückenteil, dass Du den Kragen schön anbringen kannst.
Das mache ich aber immer schon gleich zu Anfang, wenn das Schnittmuster noch auf dem Schnittteil geheftet ist und die Teile noch im Bruch liegen und die Mitte leicht zu finden ist. Insofern hatte ich das längst erledigt und finde es ehrlich gesagt auch viel praktischer, das gleich so zu machen und nicht erst, wenn schon teilweise zusammen genäht  ist.

Ab da war alles super zu nähen.

Der Kragen ist dann aber auch gleich der Hingucker - daher habe ich alles andere auch schlicht gehalten. Auch auf den vorgeschlagenen Riegel auf der Kragenrückseite habe ich verzichtet.

Heute komme ich mal  recht leger daher - manchmal ist mir einfach danach. Ich liebe zwar Röcke und Blusen, aber immer brauche ich das auch nicht. Bei der Arbeit gibt es keinen Dress Code - trotzdem ist dieser Look bei mir doch eher für die Freizeit. Wenn Jeans bei der Arbeit, dann meistens doch eher mit Bluse, oder schickem Pulli.



Ich finde die vielen Optionen, die man bei dem Schnitt hat klasse. Man kann z.B. auch noch Manschetten an die Ärmel oder einen langen Bund an den Ärmel setzen. Auch Kragen und Ausschnitt hat verschiedene Variationen zu bieten. Das wird nicht das letzte BeeWave für mich gewesen sein. Genäht habe ich eine 36 - und es passt genau.

Auch dieses Shirt wieder ganz in meinen #capsulewardrobe für das Frühjahr zu integrieren - z.B. auch zu slim fit Jeans oder wieder zu meinem Jeansrock (den ich tatsächlich zur Zeit kaum noch ausziehe :-)).

Ich hatte es auch zu meinem Rock von letzter Woche probiert - das geht aber nicht wirklich :-).

Trotzdem bin ich Euch dafür noch einen Nachtrag schuldig, denn ich wollte ihn ja kürzen, die Taschen anpassen und nochmal nachsehen, was es mit diesen Schlitzen auf sich hat:

Hier der Vergleich: vorher links, nachher rechts:

Ich wollte den Rock gerne hüftiger tragen, dafür war er vorher definitiv zu lang, also habe ich ihn gekürzt. Die Taschen habe ich erst mal gelassen, wie sie waren, wahrscheinlich bleiben sie auch so.

Außerdem habe ich die Falten nochmal gebügelt - sieht man das?

Wenn ich mir die Fotos jetzt so anschaue, frage ich mich ein wenig, warum ich kürzen wollte (wie vermutlich die eine oder andere von Euch auch).

Mir gefällt der Rock wie er jetzt ist im Spiegel viel besser. Auf dem Foto bin ich mir gar nicht so sicher. Irgendwue hat man da doch eine andere Perspektive. Auf dem Foto ist er lang auch ziemlich nett - aber eben auch etwas braver /eleganter.

Besser zu vergleichen ist es, mit dem gleichen Outfit....da komme ich aber zum gleichen Ergebnis...irgendwie war lang doch auch nicht schlecht...(manchmal ist es lästig, wenn man seinen eigenen Kopf hat, nächstes mal höre ich vielleicht auf Euch :-))...

...wahrscheinlich muss ich ihn einfach nochmal nähen, dann kann ich je nach Tagesform länger oder kürzer wählen :-)

Hier nochmal links vorher, rechts, nachher:

Einen der beiden Schlitze habe ich jetzt komplett zugenäht - den hätte es tatsächlich nicht gebraucht (und wer die Anleitung liest und nicht nur ungeduldig überfliegt, wie ich das üblicherweise mache, merkt das auch, bevor beide Seiten geschlitzt sind:-)).

Trotzdem ist der andere Schlitz nach Anleitung viel zu tief bei mir und ich habe lockere 3/4 zugenäht. Das letzte Viertel braucht man aber, sonst kann man den Rock nicht anziehen :-).

Das Projekt von von Ms. Fisher ("That certain something"), Lena ("fantantisch") und Elke (Elle Puls),  zum Thema #myspringessentials geht in den Endspurt, denn am 01.04. soll die Frühjahrsgarderobe stehen.

Hier steht demnächst mal ein Statusbericht an - mal sehen, vielleicht schaffe ich das noch vor nächstem Mittwoch...

Ich bin gespannt, wie das bei allen Teilnehmerinnen vorwärts geht und auf das, was im heutigen Beitrag von Ms. Fisher ("That certain something") zu lesen ist.

Und da hier auch selbst Genähtes zu sehen ist, reihe ich mich schnell auch noch beim MMM ein, wo sich heute Katharina in einem wunderschönen roten Mantelkeid dreht!

Und wie immer - bewundern und kommentieren verteile ich auf die nächsten Tage, das aber mit großer Begeisterung! Ich bin sehr gespannt, was Ihr alle zeigt!

LG,
SuSe

Mittwoch, 11. März 2015

MMM#15 Wickelrock für alle Fälle

Die Zeit rennt und gefühlt viel zu wenig Zeit habe ich gerade für's Bloggerleben und für die Näherei. Aber geht uns das nicht allen so?
Trotzdem möchte ich heute wieder dabei sein, beim MMM und damit auch ein weiteres Mitglied der #myspringessentials Familie vorstellen:

109A-022015
Quelle: burda style
Gesehen in der burda 2/2015 - sofort verliebt und gedacht, das brauche ich, für #myspringessentials und meinen Kleiderschrank.

Wickelröcke finde ich generell nett. Und der hat auch noch Taschen. Eigentlich auch nett. Sie tragen auch nicht auf, aber die Kombination aus Montage der Taschen und dem Verhalten derselbigen beim Tragen des Rocke gestaltet sich nicht ganz einfach.

Streng nach Anleitung montiert schlabbern die Taschen wild umher und beulen, was das Zeug hält - nicht so schön.

Ich habe sie dann in getragenem Zustand zurecht gezuppelt, festgesteckt, die Nähte wieder aufgetrennt und wie festgesteckt neu aufgenäht - das ganze 3 Mal. ...der Stoff ist vielleicht auch nicht fest genug...was passiert, wenn ich die Taschen verstärke? Macht das alles noch schlimmer?

Ihr seht, stimmt immer noch nicht ganz, und ich werde das nochmal machen, aber ich brauchte doch die Fotos für heute!!!

Abgesehen davon, muss er auch noch 2 cm kürzer werden, finde ich...mal sehen, wie sich das dann mit den Taschen verträgt...

Der Frühling klopft ja schon ganz heftig an die Tür, am Wochenende hatten wir schon knapp 20 Grad in der Sonne - nichts desto trotz, kann es ja auch nochmal kühler werden, daher erst Mal noch ein winterliches Outfit:

Man sieht schon, dass die Taschen vorne nicht ganz optimal sitzen...hinten geht es, finde ich

Mit der Größe bin ich (mit Glück) klar gekommen. Mutig habe ich nämlich für den Bund und die obersten 10 cm eine 36 geschnitten und habe nach unten auf zwischen 38 und 40 verbreitert.

Mutig, weil ich dachte, wird ja gewickelt, das gibt genug Spiel - ist aber nicht so.
Glücklich, denn es gibt Abnäher vorne und hinten, die ich mal eben oben jeweils noch 1 cm rausgelassen habe (auch mit der NZ war ich sparsam, da ging nicht mehr viel).
Dafür  hatte ich den Bindegürtel sehr großzügig beide Teile um 15 cm verlängert - zum Glück, denn die wären sonst extrem spärlich gewesen.

Ach ja, und dann gab es noch diese unendlichen langen  Einschnitte am vorderen Rockteil (die sollen sich eigentlich hinter der Kellerfalte verstecken, tun sie aber nicht). Klar braucht man die, man muss den Rock ja auch an- und ausziehen können und ein RV o.ä. ist logischerweise nicht vorgesehen.

Aaaber, wenn ich mich hinsetzte und auf meinen Schoß schaute, sah das wie folgt aus (ich hoffe, das kann man verstehen, was ich jetzt beschreibe... die Schemazeichnung zeigt meine Blickrichtung :-)):


Die Falte klafft auf (was sicher normal ist, beim Hinsetzen). Und was da schwarz zu sehen ist, sind meine Oberschenkel (was nicht so schön ist). Im Bild rechts hatte ich zu dem Zeitpunkt schon ein riesiges Stück zugenäht (inzwischen ist es noch weiter zu), links ist noch der original Schnitt - beim Laufen sah man das auch ganz extrem.

Also beide so weit zugenäht, wie ich es zum An- und Ausziehen brauche.

Das ist immerhin schon gelöst :-). Daher gibt's noch ein paar Fotos mehr, bevor ich mich ans Kürzen und nochmal an die Taschen mache.



So langsam mag ich aber keine schwarzen Thermostrumpfhosen mehr. Daher gibt's das Ganze auch noch mit Frühlingsbeinen:


Und tatsächlich kann ich mir den Rock auch im Sommer noch vorstellen:


Aber Turnschuhe??? Sieht seltsam aus. Überhaupt kann ich mich so gar nicht mit flachen Schuhen anfreunden, manchmal trage ich sie trotzdem, weil praktisch, aber toll finde ich sie nicht wirklich an mir.

In Summe passt der Rock schon ganz gut in meinen capsule wardrobe für das Frühjahr. Definitiv wird er den schwankenden Temperaturen und den verschiedenen Wetterlagen im Frühjahr gerecht, lässt sich auch ganz gut kombinieren und ist bequem zu tragen.

Wird dieser Rock ein Lieblingsteil? Es ist nicht so, dass er mir nicht gefällt, er wird bestimmt getragen, aber das Potential für ein Lieblingsteil sehe ich gerade noch nicht. Die nächsten Wochen werden es zeigen :-)! Und was meint Ihr dazu?

Mit Feuereifer bin ich nach wie vor beim Projekt von von Ms. Fisher ("That certain something"), Lena ("fantantisch") und Elke (Elle Puls),  zum Thema #myspringessentials dabei, heute mit einem Beitrag von Lena ("fantantisch").

Und beim MMM tummeln sich heute wieder ganz viele kreative Menschen in wunderschönen Me Made Kleidern!

Lesen, loben und kommentieren bei Euch werde ich diese Woche wohl etwas auf heute und die nächsten Tage verteilen - jeden Tag was, auf das ich mich freuen kann!

LG,
SuSe

Mittwoch, 4. März 2015

MMM#14 Blümchenbluse und #myspringessentials

Jetzt muss ich mich erst mal bei Euch allen bedanken: für Eure vielen positiven geschriebenen und netten gedachten Kommentare zu meinem Rock letzte Woche.
Und für Eure vielen Besuche auf meinem Blog - Ihr habt letzte Woche Mittwoch mit Euren Besuchen bei mir die 10.000er Marke gesprengt! Ich war und bin immer noch ganz überwältigt.

Vielen, vielen, lieben Dank an Euch!!!

Und weiter geht die Reise in den Frühling. Heute stelle ich eine Bluse (burda 3/2014 Modell 106) vor, die ich letztes Frühjahr schon genäht habe und auf die ich damals sehr stolz war (das war meine erste und bislang letzte selbstgenähte Bluse;-)) und die ich nach wie vor gerne trage.


Obwohl ich die Manschetten nie fertig gestellt habe (sie sind knopflos und baumeln entsprechend immer offen um die Handgelenke rum). Das sollte ich vielleicht mal beheben!??

Obwohl die Ärmel gefühlte 5 cm zu kurz sind - was aber durch die immer hochrutschenden Manschetten nicht weiter auffällt - könnte ich aber vielleicht auch beheben, wenn ich mich nochmal an die Manschetten mache...

Mal sehen - bisher ging's auch ohne :-)

Und da diese Bluse auch Bestandteil in #myspringessentials* sein wird, habe ich natürlich ausprobiert, wie ich es kombinieren kann.


Also einmal mit Bootcut Jeans - die habe ich ungesehen in #myspringessentials aufgenommen - jetzt bin ich mir da aber gar nicht mehr so sicher...

Und ja! Da ist er wieder - mein neuer Lieblingsrock geht natürlich auch mit dieser Bluse. Diesmal kombiniert mit Stiefeln - ist ein bissel rustikaler, aber im Frühjahr gibt's ja auch noch den einen oder andren etwas frischeren Tag.

Und weil das so ist, muss man manchmal auch noch was drüber ziehen:


Einmal eine lange braune Strickweste (da geht die Jeans wieder, oder) und einmal mit kurzer brauner Strickweste.

Und wenn's noch kälter ist, gibt's noch eine Schicht:

Diesmal habe ich die slim fit Jeans an - die habe ich in den letzten Monaten viel öfter getragen, als die oben gezeigte bootcut Jeans...

Welche findet Ihr besser?? Noch bin ich am Aussortieren ;-)

Und wenn's noch kälter ist, gibt's sogar noch eine Weste oben drauf:


Ach so, unter ein Kleid geht die Bluse natürlich auch noch:



oder schwarz:



Viele der bisher gezeigen Kombinationen (siehe auch in meinen anderen Beiträgen zu  #myspringessentials ) kannte ich vorher auch noch nicht und habe einfach mal wild drauf losgelegt und kombiniert - und man kommt ganz schön weit :-)

Damit komme ich meinem capsule wardrobe für das Frühjahr tatsächlich immer näher (wobei ich langsam mal anfangen muss zu zählen, wie viele Teile ich jetzt schon zusammengetragen habe. Das mache ich am Schluss und zeige dann nochmal einen Überblick.

Ohne diese Aktion #myspringessentials von Ms. Fisher ("That certain something"), Lena ("fantastisch") und Elke (Elle Puls), die heute mit dem nächsten Beitrag dran ist), hätte ich das wahrscheinlich alles gar nicht ausprobiert. Und damit weiter bei dem Problem des vollen Schranks ohne was anzuziehen geblieben :-).

Schnell bei Elke  (Elle Puls) verlinkt und nachgesehen, wie die anderen Teilnehmerinnen ihre spring essentials zusammenstellen.

Und mal wieder ist Mittwoch und wir tummeln uns alle beim MMM, wo Ruth heute in ihrem tollen Outfit regelrecht umschwärmt wird!