Mittwoch, 25. Februar 2015

MMM#13 Der Rock kann was!

Heute kann ich Euch meine ersten Frühlings Outfit (eine gute Mischung aus Me Made und gekauft alles, wo ich keine Angaben zum Schnittmuster mache, ist gekauft ;-)) zeigen:

Im Zentrum des Geschehens steht der A-Linien Rock mit Paspel aus Jeansstoff der letzte Woche fertig geworden ist und der mein erstes Nähprojekt für #myspringessentials (siehe auch hier, hierhier und hier) werden sollte.

Hier kombiniert mit einem Wickelshirt von burda, das ich schon letztes Frühjahr schneiderte:



Zu Weihnachten habe ich das Buch "Rock Festival" von Mme ZaZa geschenkt bekommen und wollte mit dem Jeansrock (da der recht günstig war)  nur mal ausprobieren, wie man diese Art Röcke näht - ob ich das mit dem Futter hinbekomme etc.

Und ja, es funktionierte. Ich habe etwas mit dem Reißverschluss gekämpft, da ich den unbedingt auch mit dem Futter einfassen wollte und so gar keinen Plan hatte, wie das gehen soll. Es ist mir das auch fast gelungen.

Also das Einfassen ist gelungen, aber der Reißverschluss ist nicht ganz so nahtverdeckt, wie er eigentlich sein könnte. Das stört mich relativ wenig, da der Rock an sich ja auch etwas "robust" ist.

Wenn ich den Rock für den Sommer auch nochmal aus leichterer Webware nähe, muss das besser werden :-).
Die Paspel habe ich aus dem gleichen Stoff selbst gemacht - allerdings ist die linke Stoffseite außen - das gibt einen schönen Kontrast (hier bei pattydoo gibt's eine Anleitung wie man Paspel selbst machen kann!

Dadurch waren jedoch die Stoffschichten speziell um den Paspelstreifen herum extrem dick - da bin ich doch froh, dass ich nur etwas verrutscht bin und die Paspelenden am Reißverschluss immerhin fast zu 99% aufeinander treffen.

Leider auf der anderen Seite (wo es doch eigentlich einfacher sein sollte) dafür nur zu 95% - aber ich übe noch daran  ;-).

Aber wie das so oft ist - das Probeteil stellt sich als echter Allrounder heraus - dieser Rock kann echt was und wird ganz fester Bestandteil meiner Frühjahrsgarderobe werden!

Hier ein paar Frühlingsoutfits mit meinem neuen Allrounder:

Fühlingsgrün:


Blau:

Nur mit Bluse.


Die rechte Bluse ist mir übrigens bei meiner jetzt schon Wochen andauernden Aufräumaktion wieder in die Hände gefallen und habe mich darüber gefreut, als wäre sie neu!
Jahrelang lag sie in irgendeinem Haufen versteckt und wurde nicht angezogen.  Die Frage nach dem "Warum" erübrigt sich - aus dem Auge aus dem Sinn ist die simple Antwort.  Wenn ich die heute im Laden sehen würde - ich würde sie sofort wieder kaufen.
Also, Schrank aufräumen lohnt sich echt!

Mehr zum Thema #myspringessentials trägt heute Ms. Fisher zusammen!

Jetzt wird mir langsam zu kalt für die ganzen Frühlingssachen - immerhin liegt seit dem Wochenende hier schon wieder Schnee (das brauche ich ehrlich gesagt jetzt langsam auch nicht mehr!!). Daher werfe ich mich jetzt schell wieder in mein Winteroutfit:



Mein neuer Winterrock  ;-) kombiniert mit Rolli meiner schönen kuscheligen neuen Strickjacke (vor zwei Wochen fertig geworden), die ich das erste Mal bei Ellen (nellemies design) gesehen habe und völlig begeistert war (Schnittmuster ist die Jacke Dora von SO!), dickem Schal und warmen Stiefeln alle Schnitte der Me Made Teile von heute nochmal zusammengefasst:
Rock: A-Linienrock mit Paspel aus dem Buch "Rock Festival"
Wickelshirt: Wickelshirt von burda
Wickeljacke:  Jacke Dora von SO!

Jetzt noch schnell verlinkt bei Me Made Mittwoch. Da tummeln sich heute viele andere Allrounder mit ihrer selbsterzeugten Mode!

Viele Grüße und noch eine schöne Restwoche!

SuSe


Freitag, 20. Februar 2015

Heute ist Freutag

Lange lese ich schon beim Freutag mit und finde diese Aktion wunderschön. Es ist wirklich etwas sehr wichtiges, sich bewusst klar zu machen, wie schön etwas war, wie gut es einem trotz der vielen Widrigkeiten, die das Leben so bereithält, immer wieder geht.

Und jetzt habe ich beschlossen, zumindest ab und zu mal dabei zu sein!

Und das war meine schöne Woche:

Montag:
Meine Wickeljacke  und mein Jeansrock sind fertig geworden! Die Jacke ist so schön weich und hat so eine schöne Farbe, dass ich die letzten Wintertage damit prima überstehe und mich sehr auf den Frühling freue!



Dienstag:
Heute mittag schien ganz toll die Sonne in den Garten. Ich habe alle Fenster aufgerissen - und die erste Amsel gehört, die ganz lautstark geträllert hat! Der Winter ist, was Vögelzwitschern angeht ja immer eine sehr leise Angelegenheit...



Mittwoch:
Unsere Hühner legen wieder! Auch das ein Zeichen, dass der Winter langsam zu Ende geht. Das Ei war unter dem Hühnerhaus in einem Erdloch  - Zeit das Nest wieder einzurichten!


Donnerstag:
Ein weiterer genähter Pulli (wahrscheinlich der letzte für diesen Winter) ist endlich fertig und kann sicher noch ein paar Tage lang ausgetragen werden, bevor das Frühjahr kommt (auch der Winter hat seine schönen Seiten :-))!



Freutag:
Ich nehme das erste Mal am Freutag teil, seit neuestem unter neuer Regie von maikaefer und Janet vom knöpflekistchen, die den Freutag adoptiert haben, juchuu und danke dafür!

Außerdem bekommen wir heute Abend ganz lieben Besuch vom Bodensee - da ist das Haus mal wieder voll es gibt viel zu Erzählen und zu Essen!

Und ich freue mich jetzt riesig auf's Wochenende und auf einen schönen Sonntagnachmittag mit meinen Strickmädels :-), Kaffee und Kuchen (ich muss noch überlegen, was ich backe, hat da von Euch jemand vielleicht einen Tipp?)

Auch Euch wünsche ich ein wunderschönes Wochenende!

LG, SuSe

Mittwoch, 18. Februar 2015

MMM#12: Malou und #myspringessentials

Kurz und bündig zeige ich heute meine Malou. Dieser Schnitt von ki-ba-doo geisterte ja in den letzte Monaten durch viele blogs und endlich habe ich es geschafft, meine Version zu nähen.

Aus einem kuschelweichen petrolfarbenen Sweat und einem Einsatz aus blaustichigem grünen beflockten Jersey.

Und wie bin ich zufrieden? Genäht habe ich eine 34 und wie immer Richtung Hüfte verbreitert. Das hat mich mit den seitlichen Einsätzen etwas durcheinander gebracht, denn die liegen mit dem unteren Teil direkt auf der Hüfte, aber irgendwie hat das geklappt.

Die Taschen würde ich das nächste Mal weglassen, denn ich bin ständig daran am rumzuppeln, dass sie nicht auftragen. Da finde ich dann aufgesetzte Hoodietaschen (Känguruhtaschen, heißen die glaube ich) praktischer - die bleiben, wo sie hingehören.

Außerdem bin ich glaube ich zu kurz für den Schnitt. Zwischen Taille und Brust ist zu viel Stoff, da hätte ich locker 5 cm, wenn nicht noch mehr, wegnehmen können. Das habe ich aber erst gemerkt, als Malou fertig war. Und jetzt, beim darüber Nachdenken würde ich ja auch da wieder mit den Einsätzen ins Gehege kommen....ich glaube, das ist nichts für mich.
Sicherlich werde ich diese Malou ab und zu tragen - der Farben und Stoffe sind klasse und angezogen fühlte es sich auch einfach warm, geborgen, kuschelig an, aber ein Lieblingsteil wird es leider trotzdem nicht, schade.

Und nochmal eine nähen, vielleicht nächsten Winter...


Und passt die Malou denn in meinem Kleiderschrank?

Ja, denn ich habe dank des Projektes #myspringessentials (heute mit einem Beitrag von Lena ("fantantisch")) schon wieder etwas mehr Platz! 
Und das ist wichtig, denn so langsam habe ich raus, was ich für meine Frühlingsgarderobe noch brauchen könnte:

Als Basis habe ich 22 Teile gefunden, die ich übernehmen möchte:

4 Paar Jeans (2 bootcut, 2 slim fit; das reicht locker!!) - gekauft
2 Röcke - beide me made
1 Kleid -  me made
6 Langarmblusen ( die gehen alle nur zu den Jeans) 1 me made, der Rest gekauft
2 (!!!!) Langarmshirts definitv zu wenig, aber immerhin me made
5 Cardigans in verschiedenen "Farben" (also schwarz, braun, dunkelblau, pink und weiß, alle gekauft), da fehlt mit noch was helles dazwischen...

Also, wie neulich schon vermutet: es wird hier demnächst einige neue Shirts (das finde ich schwer...) zu sehen geben!
Und zwei Röcke (A-Linie?) und zwei Kleider (Ella und.....??) hätte ich auch noch gerne, vielleicht fange ich auch damit an, mal sehen...

Und wann soll ich das allen Nähen?????? Ich geh mal schauen, was Ihr mir heute so bei MMM an Inspirationen geben könnt!

LG
SuSe








Mittwoch, 11. Februar 2015

MMM#11: Mittelalter und #myspringessentials

Dieser Schnitt stand für diesen Winter ganz weit oben auf meiner Liste. Beim Stöbern nach Schnittmustern auf dawanda ist er mir über den Weg gelaufen: Jerseykleid mit Kapuze shop schnipp-schnapp

Aber je weiter ich mit dem Nähen kam, desto skeptischer wurde ich. Das Ergebnis hatte schon arg viel von Mittelalter...so mit der Kapuze und irgendwie ein bissel weit um die Taille. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt...
Komisch...wenn ich mir im Nachhinein das Foto der Anleitung nochmal anschaue, ist das gar nicht so weit weg von Mittelalter....manchmal erfasst man Informationen auf eine seltsam gefilterte Art.... :-).

Die Anleitung war auch nicht ganz einfach zu verstehen - da ich inzwischen doch schon ein bisschen genäht habe, konnte ich mich durchwursteln, aber so richtig für Nähanfänger war das nicht...



Am Ende ist es aber wie so oft die Kombination, die es dann tragbar macht. Breiter Gürtel (statt Strick :-)) und meine geliebten Stiefel funktionieren (fast) immer :-)!



















Obwohl ich eine Weile brauchte, mich an dieses Kleid zu gewöhnen, bin ich am Ende alles andere als unglücklich damit!

Schnittmuster und Anleitung: Jerseykleid mit Kapuze aus dem dawanda shop schnipp-schnapp

Stoff: jersey shining dots 3 von stoffe.de



Ja, und nun noch mein persönliches #capsule wardrobe Projekt: ehrlich gesagt, ich kann, seitdem ich beschlossen habe, bei #myspringessentials mitzumachen, einer Aktion von  von Ms. Fisher ("That certain something"), Lena ("fantastisch") und Elke (Elle Puls), heute mit einem Beitrag von Elke (Elle Puls), kaum noch an etwas anderes denken. Ständig beschäftige ich mich mit meinem Kleiderschrank - und ich sag Euch: der wird immer übersichtlicher und ordentlicher!!!!.

Dass das bis dato so gar nicht mein Ding war, merkte man - gestoppte voll, Kraut und Rüben und ich finde immer noch Teile, von denen ich nicht wusste, dass ich sie überhaupt habe. Nachdem ich letzten Mittwoch bei Ms. Fisher gesehen habe, dass sie den gesamten Inhalt ihres Kleiderschranks fotografiert hat, dachte ich zunächst, was für eine Wahnsinns-Arbeit, das ist doch echt zu viel...

Ihr ahnt schon, jetzt kommt ein aber :-)
Aber, nachdem ich mich weiter mit den tollen links (vor allem diese beiden Mix and Match (*klick*) und Colettes wardrobe architect (*klick*) haben es mir angetan) beschäftigt hatte, dachte ich, das macht schon Sinn.

Also habe ich mich hingestellt, und tatsächlich Fotos gemacht.
Und dabei bin ich (obwohl ich schon zweimal ausgemistet habe) tatsächlich noch über Klamotten gestolpert, die mir kein Foto wert waren - also, wieder ein Haufen weg!

Und ich habe ein paar Teile gefunden, die ich zwar schön finde, die ich aber so gut wie nie anziehe. Die haben jetzt das label "Partner gesucht" und ich werde versuchen, sie mit den anderen Sachen irgendwie so zu kombinieren, dass es mir gefällt.


In den nächsten Wochen halte ich es mal mit Brigette Reas: "Shop in your closet". Outfits, die ich aus meinem Schrank heraus neu erzeuge, fotografiere ich, so dass ich sie mir merken kann :-). Das eine oder andere zeige ich Euch bestimmt auch!

Ich bin weit davon entfernt zu wissen, was ich noch brauche (wahrscheinlich nix) oder sinnvoll ergänzen könnte...

Und damit wünsche ich Euch eine schöne Restwoche! Zum MMM und den anderen Werken geht's wie immer hier!

 Viele Grüße, SuSe

Montag, 9. Februar 2015

Erinnerungen

Mein Nähtisch ist ein Erbstück - von meiner Urgroßmutter (die Nähmaschine ist auch noch da, aber im Tisch eingeklappt).

Ich durfte meine Urgroßmutter noch sehr gut kennen lernen. Als ich klein war, bauten wir unter ihrem runden Wohnzimmertisch mit Decken riesige Höhlen, in denen wir uns versteckten (sie war damals auch schon über 70 und krabbelte fleißig mit mir über den Fußboden!) oder wir saßen stundenlang an ihrem alten Sekretär und bauten einen ganzen Zoo aus Knetgummitieren.


Ich erinnere mich daran, wie sie neben der Nähmaschine in einem alten Ohrensessel saß, mit dem Rücken schräg zur Balkontür wegen des Lichtes, und mich darum bat, ihr beim Einfädeln der Nadel für ihre Stopfarbeit zu helfen. Damals war ich ungefähr 5 oder 6. Ich fand es sehr spannend, ihr zuzusehen, aber selbst nähen - auf die Idee bin ich nicht gekommen.

Vielleicht lag das daran, dass sie fast immer Löcher in alten Kittelschürzen stopfte und ich den Transfer zu meinen eigenen Kleidungsstücken nicht hergestellt habe...

In dem Ohrensessel bin ich später oft mit meinem kleinen Bruder gesessen und habe ihm endlos aus Kinderbüchern vorgelesen. Da gab es "Ratatatam" die Geschichte einer kleinen Eisenbahn. Oder "Wo die wilder Kerle wohnen". Oder ich habe selbst gelesen oder einfach nur geträumt.

Später, als mein Sohn noch im Vorlesealter und bei meinen Eltern war, saß oft meine Mutter mit ihm in diesem Sessel und hat ihm die alten Kinderbücher von meinem Bruder und mir vorgelesen.

Auch meine Mutter hat in manchen Phasen ihres Lebens viel genäht - sie war Handarbeitslehrerin und damit konnte sie das natürlich auch richtig gut.
Seltsamerweise habe ich das immer nur am Rande mitbekommen und es hat mich nie wirklich interessiert. Was sie jetzt wohl darüber denken würde, dass mich die "Nähsucht" gepackt hat?



Dafür finden sich immer mal wieder schöne alte Nähutensilien in irgendwelchen Kisten auf dem Dachboden. Manche sind einfach nur wunderhübsch, taugen aber nicht mehr, andere sind wirklich toll und praktisch.






















Nähgarn gibt es in meiner Kiste glaube ich in jeder beliebigen Farbe (manches aber so brüchig, dass es bei den ersten Stichen reißt und dann doch schnell in die Tonne wandert), endlos viele noch original verpackte Nähmaschinennadeln (wie lange halten die eigentlich?), zig formschöne, aber unscharfe Scheren, Lineale, Wäscheknöpfe ....

Wunderschön und sehr anschaulich auch diese "Bildkärtchen für den neuzeitlichen Handarbeitsunterricht":



Außerdem noch diverse Verenas, burdas und Christine Moden Hefte aus den 80er und 90er Jahren.

Christine Moden: kennt die jemand von Euch? Da sind Schnittmuster drin, die irgendwie noch groß skaliert werden müssen, ich habe aber nirgends eine Anleitung gefunden, wie das gehen soll. Kennt das jemand und weiß, was da zu tun ist?
Und immer wenn ich nähe oder mal wieder alles durchstöbere, weil ich etwas suche, führt es dazu, dass ich an meine Mutter und an meine Urgroßmutter denke. Und daran, dass ich mal wieder meinen Bruder anrufen und bei meinem Vater reinschauen könnte. Was ich dann oft auch mache :-).

Nähen verbindet.

Eine schöne Woche!

VG
SuSe

Mittwoch, 4. Februar 2015

MMM#10 Mein "Dreieckskleid" und #myspringessentials

Hier zeig ich's nochmal - mein "Dreieckskleid"! Die Entstehungsgeschichte ist hier schon mal beschrieben. Nachdem es dann endlich aus dem UFO Status befreit war ist ein sehr oft und gerne getragenes Kleid geworden :-).


Die dazu passende Jacke habe ich leider bis heute noch nicht umgesetzt, dazu konnte ich mich noch nicht durchringen (vielleicht habe ich aber auch einfach genug Jacken und daher nicht den Drang, noch eine zu nähen). Und meine zu allem getragene Strickjacke passt ja auch :-)




Außerdem bin ich sehr beschäftigt mit #myspringessentials einer Aktion, von Ms. Fisher ("That certain something"), Lena ("fantantisch") und Elke (Elle Puls), heute mit einem Beitrag von Ms. Fisher ("That certain something").

Nachdem ich mir in den letzten Wochen schon ein paar erste Gedanken gemacht habe (hier und hier), habe ich beim Aus- und Aufräumen letztes Wochenende den Inhalt meines Schrankes bewusst mal danach durchforstet, was ich im Frühjahr eigentlich so anziehe.

Und dabei natürlich auch die zweite Runde Aussortieren angestoßen - es fängt an, echt hart zu werden :-) und ich bin extrem gespannt, wie weit ich damit komme...

Aber jetzt weiter zu meinen Fragen:

2. Was ist eigentlich Frühjahrsmode (für mich) - und was sind "my spring essentials"?

Ich liebe das Frühjahr! Endlich wieder öfter Sonne, die ersten Blumen im Garten, die Luft riecht morgens so frisch und manchmal kann man mittags die Jacke auch schon weglassen.

Aber was das Thema Kleidung angeht ist das für mich die schwierigste Jahreszeit überhaupt (schwieriger als Herbst). Morgens oft noch eisig kalt, mittags (zumindest hier in der Gegend) gerne mal schnell zwischen 15 und 20 Grad in der Sonne.

Meistens ziehe ich Jeans an und halt irgendwas dazu, und freue mich, wenn dann endlich auch morgens 18 Grad warm und endlich Sommer und diese blöde Übergangszeit vorbei ist.

Sprich: gefühlt gibt es bei mir  keine  dedizierte Frühjahrsgarderobe...hmmmm. Diese Erkenntnis finde ich gerade etwas seltsam...das war mir gar nicht so bewusst...

3. Wie hätte ich es denn gerne?

Klar, um den Zwiebellook kommt man nicht rum, aber geht der auch in schön??

Um dem ganzen ein wenig näher zu kommen kommt jetzt doch nochmal der prüfende Blick in den Kleiderschrank:

Farben: dunkelblau, blau, ein wenig türkis,  kräftiges lindgrün,  himbeerrot, aubergine, violett, dunkles pink, altrosa, schokobraun und die Unfarben: Schwarz, Weiß, Grau



Ich bin und war nie der reine Pastelltyp - das sind Farben, die zwar typisch für den Frühling sind, mir aber in Reinform nicht stehen. Die gehen nur in Kombination mit einem kräftigen Farbton. Vielleicht tue ich mich deshalb so schwer mit dem Frühjahrslook, weil überall immer Pastell in der Luft schwebt?

Alltagstauglich ist auch eines der Adjektive, man hier oft hört und ja, das müssen meine Kleider auch sein. Für's Büro kann es ruhig Jeans und Bluse oder schönes Kleid oder Rock und Shirt sein - lockeres business casual würde ich sagen. In der Freizeit darf es auch mal ein Sweatshirt oder eine Sweatjacke über Jeans sein.

4. Gibt es eine Basis, die ich nutzen kann?

Außerdem habe ich jetzt meine Kleiderstange mal nach Jahreszeiten sortiert:

Winter hängt jetzt ganz vorne, wo die Tür aufgeht (ist ja aktuell noch Winter, daher will ich schnell an die Sachen rankommen), Frühling (oder das was ich mir vorstellen könnte, dass ich es im Frühling tragen werde) schließt sich an, danach kommt der Sommer und der Herbst.

Und wie sieht die Abteilung Frühling jetzt aus?

Trotz mehrfachen Durchwühlens der anderen Abteilungen muss ich feststellen: Ich habe keine Oberteile, die für Zwiebellook (und vor allem für Zwiebellook mit Röcken oder Kleidern) funktionieren!
Ich habe ganz schöne Winterpullis, natürlich habe ich da auch was drunter, das ist aber nicht so sehenswert. Und ich habe viele Kurzarmshirts, und Kurzarmblusen, die ich im Sommer anziehe, die mir im Frühjahr aber noch zu luftig sind - aber nichts passendes für drüber...

Jeans sind ausreichend vorhanden - da brauche ich nichts Neues. Und seitdem ich nähe, ziehe ich tatsächlich wesentlich weniger oft eine Jeans oder generell Hosen an....sondern viel öfter Röcke und Kleider...

Röcke habe ich auch ein paar, aber nicht für den Frühling. Meine Röcke sind Sommer- und Winterröcke. Die Winterröcke sehen nicht nach Frühling aus, gehen aber gut mit Strumpfhose und Stiefeln, die Sommerröcke sehen mit Strumpfhose nach nix aus....die braucht man im Frühjahr aber oft noch.

Kleider? Da könnte das eine oder andere funktionieren - vielleicht sogar auch mein Dreieckskleid von oben, das muss ich nochmal ausprobieren.Außerdem hätte ich gerne ein bis zwei frühlingstaugliche A-Linien Röcke...und vielleicht noch ein Langarmkleid???

Ich reihe mich also ein in die Riege der Damen mit Oberteilschwäche und bekenne: ich brauche Oberteile für den Frühling und werde mich in den nächsten Tagen auf Schnittmustersuche begeben und nächste Woche weiter berichten.

Und jetzt freue ich mich, wieder beim MMM dabei zu sein, mal sehen, was die anderes so produziert haben und ob es da inzwischen auch auf den Frühling zugeht!

Eine schöne Woche!

Viele Grüße,

SuSe