Mittwoch, 24. September 2014

MMM - das letzte Sommer Outfit

Die letzten schönen Tage habe ich dazu genutzt, eines meiner Lieblingskleider, das ich schon im Frühjahr genäht habe, nochmal auszuführen und es Euch heute vorzustellen:

Der Schnitt ist aus der burda style April 2014 und war mein erstes selbstgenähtes Kleid.  Und es ist definitiv mein Kleid! Wenn ich so was im Laden sehe, bleibe ich grundsätzlich daran hängen  - ein richtiges SuSe Kleid.

Und nachdem ich jetzt ein Schnittmuster dazu besaß wollte ich das auch unbedingt selbst nähen!

Mit burda Größen habe ich allerdings schon ein paar mal echt daneben gegriffen, weil ich die Maße und Größen partout nicht mit mir in Einklang bringen konnte. Da das diesmal nicht passieren sollte, habe ich kurzerhand die burda hotline angerufen.

Ein komisches Gefühl war das schon, ich denke ja immer, dass ich die Einzige auf der Welt bin, die dieses oder jenes Problem hat, nicht versteht oder  Fragen hat  - ja, ich weiß, dass das nicht stimmt, aber das ist wieder die Sache mit dem Gefühl und dem Verstand :-)

Jedenfalls hat mir die sehr freundliche Dame erklärt, dass ich bei Oberteilen die 34 wählen , aber im Brustbereich nicht zu knappe Nahtzugaben wählen sollte, da das sonst  - gerade bei eng geschnittenen Teilen und nicht dehnbarem Stoff  - eventuell genau die 5 mm sind, die fehlen.

Bei Röcken und Hosen, soll ich mich aber eher Richtung 36 und wenn's eng wird (also nicht Empire) sogar Richtung 38 orientieren, muss aber immer in Richtung Taille auf 36 reduzieren.

Das klang erst Mal heftig, das sind ja 3 Größen für ein Kleid! So komisch sehe ich doch gar nicht aus??? Aber das sei alles ganz normal (das sehe ich inzwischen auch so, nachdem ich die Nähwelt aus der Sicht vieler super toller Bloggerinnen kennengelernt habe  ;-)), aber wenn man sich damit das erste Mal auseinander setzt, ist das schon sehr komisch.

Aber geholfen hat dieser Tipp.
Also wurde das Oberteil in Größe 34 genäht und die Rockbahnen in Richtung Hüfte auf Gr. 36 erweitert - das passte auch direkt (ist ja aber auch Empire mit viel Platz um die Hüften :-))

Aber - wozu ein Top einnähen???

Massive Schwierigkeiten hatte ich mit dem einzunähenden Pseudo Top, das den Ausschnitt ganz niedlich mit Spitzen zieren sollte.
Zum einen habe ich mit der Anleitung nur Bahnhof verstanden. Mit ausprobieren war da auch nicht viel zu machen, denn das Ganze passte überhaupt nicht zusammen und verzog den ganzen Ausschnitt auf ziemlich unschöne Art und Weise. Anrufen wollte ich dann doch nicht nochmal...Und Spitzen am Ausschnitt sind auch nicht ganz mein Fall...

Quelle: burda style
Aber, was man nicht braucht, kann man ja auch einfach weglassen - heutzutage hat man ja auch echte Tops im Kleiderschrank, also wird das drunter gezogen und alles ist gut.

Man muss es sich ja nicht unnötig schwer machen... :-)

Und : Ich liebe dieses Kleid! Und habe es während des Sommers wirkich oft getragen. Es hat genau die richtige Länge, ist luftig und doch angezogen, und das Top drunter ist definitiv die bessere Variante als das eingenähte Spitzen Pseudo Top.

Man kann es ohne oder auch mit Strickjacke anziehen, daher passte es letzte Woche auch nochmal gut zum Wetter.

Morgens hätte ich es ohne Strickjacke dann doch zu kalt gefunden und Nachmittags waren ja dann doch nochmal bis 27 Grad - da war das Kleid genau das Richtige.

Der Baumwollstoff ließ sich super gut verarbeiten und knittert kaum, so dass es auch den ganzen Tag im Büro übersteht. Es ist der Cotton medium dots 3 von stoffe.de.

Die Fotos sind irgendwie nicht der Hit, Selbstportaits mit Handy vor dem Spiegel, aber leider habe ich aktuell wenig Alternativen. Vielleicht nach Weihnachten :-). Dafür müssen wir uns auch nur noch dreimal umdrehen und schon kommt das Christkind.


Findet Ihr nicht auch, dass die Zeit rast? Ich bin gespannt, wer auch noch den Sommer festhält, oder wer sich mit MMM schon in den Herbst aufgemacht hat! Schaut mal hier!

Viele Grüße, SuSe

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