Mittwoch, 17. Dezember 2014

MMM#7: Strickpulli

114B-122014
Quelle: burda style

Technische Zeichnung
Quelle. burda style


Auf diesen Schnitt der Dezember Ausgabe von burda bin ganz offensichtlich nicht nur ich  ganz schnell angesprungen :-).


Ich hatte jedenfalls ein sofortiges "Haben-Wollen" im Kopf. Wusste auch gleich welchen Stoff ich verwenden wollte.




Dann habe ich, eine Woche nach Erscheinen der burda, schon die erste klasse Umsetzung davon gesehen, die ich irgendwie nicht wieder finde - grrrr, wenn man sich nicht gleich alles speichert und merkt ist es weg, sorry :-(((  Mein "Haben-Wollen" wurde riesig und ich schaffte es immerhin schon mal, den Stoff zu waschen.

Dann wieder eine Woche später, die zweite wunderschöne Weihnachts-Umsetzung bei Sandra von Zufall wenn's klappt ........und ich hatte einfach keine Zeit - aaaaaah!!!!

Dann endlich vor zwei Wochen an einem halbwegs terminfreien Samstag hab ich's geschafft. Das war einer der Tage, an denen ich wie versessen an der Maschine saß, mit roten Wangen und glänzenden Augen (kennt Ihr das auch?????).

Und was lange währt...


...wird endlich gut!!




Dieser Pulli ist ganz genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe, und ich freu, freu, freu mich, denn

  • genäht habe ich Gr. 34 - es passt!
  • die Nähanleitung habe ich weitestgehend ignoriert - ging irgendwie trotzdem und wahrscheinlich hatte ich dadurch einfach auch weniger Knoten im Kopf, als sonst
  • experimentierfreudig war ich und habe keinen Jersey (wie von burda vorgeschlagen) sondern einen dicken, warmen Strickstoff  (butinette) gewählt (geht super)
  • weggelassen habe ich den Reißverschluss im Rollkragen - erstens ist der Stoff dehnbar, zweitens wäre das bei dem dicken Stoff dann wirklich zu viel gewesen
  • cool ist, dass der Strickstoff zwei super schöne Seiten hat  (reines petrol und dieses kleine, schwarze Muster, wie auf den Fotos zu sehen) *jubel, ein Wendepulli* :-)
  • und glücklich bin ich, da mich dieser Pulli bei dem aktuellen Sauwetter kuschelig warm hält!
  • mit dünnem Rolli drunter kratzt der Pulli auch gar nicht mehr (habe ich das jetzt nicht super an Euch verkauft :-)) 

Jetzt gibt es schon wieder eine neue Ausgabe der burda und eigentlich wollte ich diesen Pulli nochmal nähen....mal sehen, ob das was wird ;-). Der MMM wir heute von Katharina in einem tollen"Weihnachtsstressminderungskleid" eröffnet.

Viele Grüße,
SuSe


Mittwoch, 10. Dezember 2014

MMM#6 - Pinafore Dress in Jeans

Endlich schaffe ich es mal wieder dabei zu sein!

Diesmal zeige ich mein erstes Kleid, das ich schon dieses Frühjahr genäht ("zusammen gefriemelt")habe.

Nach meinem Nähkurs im November 2013 hatte mich das Nähfieber gepackt, also fing ich an, das Internet zu durchstöbern und seltsamerweise, stieß ich  neben der Seite von burda als erstes auf die Seite von Angela Kane.

(Seltsam deswegen, weil ja die Nähblogszene im deutschsprachigen Raum soooo groß ist und extrem viele Informationen, Tutorials, Tipps und Schnittmuster hergibt und ich das tatsächlich erst viel später entdeckt habe...)

Nun gut, so war es eben.

Bei Angela Kane also gibt es einige ganz nette kostenlose Schnittmuster und dazu -  und das ist super klasse - wahnsinnig detaillierte Videos. Das war fast nochmal wie ein Nähkurs, nur, dass man sich natürlich die Videos so oft anschauen konnte, wie man wollte  (oder musste :-)) - gefundenes Fressen für eine Anfängerin.

Und dieses Kleid hatte es mir definitiv angetan! Die Taschen sind der Hit und suuuuper praktisch.
Quelle: Angela Kane

Das Schnittmuster war schnell geladen, gedruckt, geklebt und ausgeschnitten und dann ging es ans Video Schauen und Nähen. Und das klappte echt super und ließ kaum Fragen offen. Die Videos sind so eindeutig und toll gemacht, dass ich auch als Anfängerin echt gut folgen konnte.

Inklusive dem Reißverschluss am Rücken!!!! Da hatte ich null Probleme zu verstehen, wie es geht, aber maximale Probleme, geradeaus zu nähen, nicht in die Zähnchen zu kommen, die Nähte zwischen Oberteil und Rockteil sich auf der gleichen Höhe treffen lassen, aber nach ungefähr 10 -15 Mal auftrennen, hatte ich es dann (ich brauchte noch ca. 5 weitere solcher Reißverschlüsse, bis ich es konnte - also nicht aufgeben, irgendwann klappt es!!!)

Das eigentliche Problem kam aber dann: das Anpassen - wie geht das denn????

Genäht habe ich mit der Größe 12. Das war schon mein erster Fehler - ich habe die Größe nicht aufgrund meiner Oberweite ausgewählt (da hätte ich dann 10 gewählt) und den Rock vergrößert, sondern ich habe es umgekehrt gemacht (und bin damit den harten Weg gegangen). Und der Reißverschluss musste schon wieder raus..... :-((((.

In endlosen kleinen Schritten habe ich links und rechts Weite rausgenommen, dabei "zufälligerweise" die Armlöcher mit verkleinert, das dann teilweise wieder rausgelassen (dann passten die Armlöcher wieder, das Oberteil war aber auch wieder zu weit), recherchiert, wo mein Fehler lag, dann über die vorderen und hinteren Abnäher ganz viel Weite rausgenommen, was dann passte  - aber leider nicht mehr mit der Oberkante des Rockteils.

Okay, der Rock war eh noch viel zu lang, der musste auch noch kürzer werden und da die Taschen noch nicht montiert waren und die Änderungen in der Weite noch anstanden, habe ich ihn kurzerhand einfach weiter nach oben gezogen bis unten die Länge stimmte und oben abgeschnitten.

Ähhhhh, was? Ja, das habe ich getan. Hätte ja auch gar nicht viel ausgemacht, wäre da nicht schon der Gehschlitz im hinteren Rockteil gewesen.... aber das habe ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht bemerkt. Ich war so fokussiert auf die Weitenänderungen...

gelb gestrichelt: der Gehschlitz vor dem Zunähen :-)
Also beim Rockteil begann dann das gleiche Spielchen wie beim Oberteil (diesmal habe ich mich direkt mal auf die Abnäher gestürzt und ich glaube an der Seite nur wenig weggenommen (ist aber schon zu lange her) -  eben einfach so lange bis es passte.

War ich stolz auf mein erstes Kleid! Zum Glück hatte ich es erst Mal an einem Wochenende daheim an und wurde von der Familie auf den doch sehr freizügigen Blick beim Treppensteigen aufmerksam gemacht :-) (okay, ich hatte auch schon leggins an, war nicht ganz so wild, aber...puhh, bin ich erschrocken!).
Den Gehschlitz habe ich einfach so weit wieder zugenäht, wie erforderlich (das ging, weil der Rock unten weit genug ist, so dass das beim Laufen nicht stört).

Das war alles sehr abenteuerlich und langwierig, aber ich habe wirklich extrem viel dabei gelernt, und trage das Kleid wirklich super gerne (vor allem auch wegen der Taschen!)

Dieses Projekt war dann auch ausschlaggebend dafür, dass ich mir den Wunsch nach einer Schneiderpuppe erfüllte, denn es hat mich wahnsinnig gemacht, dieses Kleid ständig an und aus zu ziehen, nicht vernünftig abstecken zu können und am Rücken gar nicht abstecken zu können.

Schon schräg, oder? 
Mit der Puppe ist das schon viel besser, auch wenn diese am Ende nur ungefähr meine Größe hat. Stelle ich den richtigen Unterbrustumfang ein, hat die Puppe doch zu wenig Oberweite. Das löse ich, indem ich ihr kurzerhand einen ausrangierten BH angezogen habe.
Und weil das so schräg aussieht, hat meine Puppe auch immer ein Top, oder jetzt im Winter, einen dünnen Rolli an. Wirkt doch gleich viel besser:-), oder?

Aber ich schweife ab, sorry: zurück zum Kleid:

Im Sommer habe ich es kaum angehabt (der Stoff ist doch irgendwie zu hart und etwas seltsam um es ohne was drunter zu tragen...) aber jetzt im Winter trage ich es wieder.

Hier also noch ein paar Tragefotos (wie immer vor dem Spiegel, krumm und schief und bei mäßiger Beleuchtung)

Einmal ohne Jacke:

Wie immer schön schief von hinten... :-)

 Und, weil ich immer so verfroren bin, noch einmal mit Jacke: 




Und wem das alles zu viel Text war, hier nochmal der Steckbrief auf die Schnelle:

Schnitt: Pinafore Dress, Angela Kane
Stoff: Stretch Jeans, butinette
Jacke, Leggins, Stiefel: gekauft

Schnell weg zum MMM, wo sich heute FrauCrafteln in ihrer schicken neuen Hose präsentiert! Zum selber Lesen und kommentieren, was Ihr anderen so produziert habt, komme ich wohl erst morgen, da ich mal wieder einen Nähkurs besuche!

Viele Grüße,
SuSe



Montag, 8. Dezember 2014

Hosen Herbst #5: doch noch eine?

Es ist passiert: ich habe den End-November / Anfang-Dezember Termin verstreichen lassen, ohne etwas zu schreiben. Nein, ich habe es nicht vergessen, und ich hätte es auch bestimmt noch zeitlich untergebracht - mir war einfach nicht danach.

Und nachdem Meike auch immer wieder betont hat, dass dieser Sew Along ohne Stress aber dafür mit viel mit Spaß ablaufen soll, habe ich eigentlich auch kein schlechtes Gewissen.
Ich bin ja auch noch dabei - aber eben nicht pünktlich.

Irgendwie habe ich mit dem Hosenthema trotz dass ich mich das letzte Mal nochmal voll reingehängt, immer noch nicht meinen Frieden gemacht - Hosen mit den ganzen Anpassungen finde ich nicht einfach. Und das liegt aktuell sicher noch nicht daran, dass ich die perfekte Hose suche. Vielleicht ist auch eines meiner Probleme damit, dass ich tatsächlich relativ wenig Probleme habe, Kaufhosen zu finden, die mir gefallen. Und damit natürlich die Lust darauf, sich soo anzustrengen für mäßigen Erfolg tendenziell eher niedrig ist.

Und das bringt mich von einem zum anderen und dann auch wieder zur ganz zentralen Frage: Was bedeutet eigentlich das Thema Nähen für mich?

Es ist und bleibt ein Hobby, das mir extrem viel Spaß macht. Was ich manchmal ganz locker betreibe oder aber auch wie versessen stundenlang. Was mir hilft, den Kopf frei zu bekommen, was mich erfreut, wenn ich wieder was neues zum Anziehen habe und was mich fordert (und leider manchmal auch ärgert und frustriert - das aber zum Glück extrem selten).

So wie eben das mit der Hose.
Burda Style: Young - Hosen & Overalls - Sarouelhose - Damen und Herren
Quelle: burdastyle

Aber noch ist nicht Schluss - ich habe entschieden, es diesmal mit etwas zu versuchen, bei dem die Passform weniger ausschlaggebend ist: eine weite Yogahose.

Nach diesem Schnittmuster von burda.

Und einem schwarzen Jersey, den ich noch im Schrank habe.

Und vielleicht ein bissel länger - wegen Winter und so.

Drückt mir mal die Daumen, dass das ein Projekt zum Entspannen wird. Und dass ich dann pünktlich Ende Dezember/Anfang Januar beim Hosen Herbst Finale bei Frau crafteln meine neue Yogahose präsentieren kann .-)

In diesem Sinne, bis bald!

VG
SuSe

Mittwoch, 5. November 2014

MMM#5: Grüße vom Ende der Welt

Heute gibt es mal ganz ungewohnt keine Spiegel Selfies zu sehen, denn ausnahmsweise hat sich ein lieber Mensch bereit erklärt, die Fotos zu machen!

Kurz vor dem Urlaub ist meine Nähmaschine noch richtig heiß gelaufen, denn wer Ende Oktober noch ans Meer, an den westlichsten Zipfel des Finistère, fährt, hat mit allem zu rechnen. Insofern musste mein nächster Xia Hoodie gezeigt  - diesmal aus Fleece - noch rechtzeitig fertig werden.

Auch diesmal ist alles super toll gegangen (ich hatte ja schon ein "stadttaugliches" Exemplar hinter mir hier ). Diesmal ist er seltsamerweise etwas enger geworden (kann das am Fleece liegen?) - aber er passt trotzdem noch. Ist eben "körpernah".

Und da ist er - noch auf der Puppe...


Und hier 1200 km später:



Warum sind wir so verrückt und fahren um diese Jahreszeit so weit, um bei Kälte Wind und Regen durch die Landschaft zu spazieren und vielleicht sogar eventuell die ersten Herbststürme mitzunehmen?

Für mich ist das ganz klar: dort ist tatsächlich um diese Jahreszeit überhaupt gar nix los! Da ist weit und breit außer uns keine Touristenseele  mehr zu sehen. Man kann einfach nur sein. Seele baumeln lassen. Sich durch den Tag treiben lassen. Einfach mal wieder runter kommen.

Es gab endlose Strände ganz für uns alleine:


Wunderschöne Felsformationen mit einem Traumblick auf's Meer:


Sieht aus, wie auf einer Postkarte, gelle? Ist aber echt:-)

Und was das Wetter angeht: diesmal war es ein Traum: 5 Tage Sonnenschein und teilweise noch über 20 Grad (was meinem neuen Fleece Pulli nichts ausmachte, mich aber dann doch ins Schwitzen brachte :-))


Und was gibt es bei Euch so zu sehen?
Diesmal wird der MMM angeführt Dodo von Dodobeads, die einen Klasse Oberteil im Vintage Look zeigt! Danke dafür!

Viele Grüße, SuSe

Sonntag, 2. November 2014

Hosen Herbst #4: Danke Frau Crafteln!

Gestern hat Meike hier eine große Packung Motivation verteilt - und ehrlich, das habe ich gebraucht. Seit Anfang November liegt die angefangen Hose vorwurfsvoll auf dem Bügelbrett und muss immer anderen Projekten Platz machen.

Bis heute morgen war ich also keinen Meter weiter gekommen. Und dann habe ich mal nachgesehen, was Meike so schreibt...und habe mir die Hose geschnappt und weiter gemacht.

Und es stimmt. Hosen sind echt speziell. Und ein Kompromiss. Ich habe zu Anfang dieses Projektes bewundert, dass es doch die eine oder andere gibt, denen Hosen genauso flüssig von der Hand gehen und super gelingen, wie Kleider, Röcke, Shirts und was sonst noch so alles genäht werden kann. Und optimistisch wie ich bin, dachte ich, mit etwas Fleiß und Begeisterung werden sich die Passform Probleme schon beheben lassen...wie kann man sich täuschen...

Damit bin ich dann schon beim Thema November:

1. November 2014: Passform II - Mängel erkennen und beheben
Wie sitzt die neue Hose? Wo gefällt sie mir noch nicht? Was könnte ich an dieser Hose noch ändern? Was muß ich machen, damit das nächste Modell besser wird?
In meinem letzten Post hatte ich ja geschrieben, dass die Hose noch viel zu weit ist und der Katzenbart auch noch weg muss.

Also habe ich mich heute morgen ins Abenteuer gestürzt: Hose an, überschüssigen Stoff identifizieren, abstecken, Hose aus (*aua, Nadeln*), enger näher, Hose an, noch mehr überschüssiger Stoff, wieder abstecken, Hose aus, nächste Naht...usw.

Nach gefühlten 5-10 Iterationen war ich dann endlich soweit, dass hinten, seitlich und an der Oberschenkeln alles ganz ok war. Nur vorne am Bauch war noch immer zu viel, aber da konnte man beim besten Willen nichts mehr machen.

Ich dachte, vielleicht relativiert sich das noch, wenn der Bund dran kommt? Also Reißverschluss rein (das mit den Knöpfen habe ich mich dann doch nicht getraut), Gürtelschlaufen gebastelt und Bund dran.

Anprobieren, Fotos machen, was ist das denn???



Der Bund geht ja bis zum Mond (ok, es ist immerhin noch vorgesehen, dass er nochmal 1 cm nach innen geklappt wird, aber selbst damit ist das noch viel zu hoch).... 



Immerhin,  sieht es so aus, als würde ich kein Kissen mehr zum Ausstopfen des Bauchs benötigen. Insofern ist das mit der Passform tatsächlich durch den Bund noch ein wenig besser geworden. Trotzdem: der Bund konnte so nicht bleiben. 

Kurzentschlossen habe ich die Gürtelschnallen nach unten geklappt und den Bund auf ein Viertel der Höhe gebracht. Jetzt ist die Hose immer noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber tragbar (der Knopf oben am Bund fehlt noch)!




Ob das reproduzierbar ist? Nein, ich glaube nicht. Ich habe viel zu viel experimentiert und ehrlich gesagt, keine Ahnung mehr, was ich eigentlich alles geändert habe (im Vergleich zum Original Schnittmuster).

So kann ich mir vorstellen, die Hose ab und zu zu tragen:


Ganz sicher mit langem Pulli drüber (das geht auf alle Fälle!)

Und wenn ich mutig bin, auch so:


Es sind halt doch noch ein paar Falten irgendwo, wo sie nicht hin gehören und wenn der Pulli noch weiter hochrutscht lugt der etwas unkonventionelle Bund hervor (der Winter naht - so friere ich wenigstens nie am Rücken :-)).

Und wenn ich sitze, habe ich immer noch verdammt viel Stoff am Bauch übrig....das sieht etwas komisch aus. 

Irgendwie ist sie nicht perfekt geworden und ich werde mich nicht in allen Lebenslagen damit wohlfühlen. Aber sie ist (zumindest schon mal für den Moment) tragbar, und durch den tollen Stoff eben doch auch ein guter Kompromiss. Ob sie den Tag übersteht, ohne allzu sehr auszuleiern, muss sich noch zeigen.

Also jetzt fehlen noch der Knopf und ich muss unten die Beine noch säumen, sonst würde ich sagen, ist meine Hose heute fast fertig geworden.

Ob ich noch eine Hose nähe? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Es gibt so vieles, was einfacher zu nähen ist...und so schlecht sind Kaufhosen auch nicht....

Aber mein Nähkurs fängt Ende November an. Vielleicht wage ich mich nochmal unter Anleitung an eine weitere Hose...

Und wie ist es Euch anderen so ergangen? Seid Ihr noch da? Bei Frau Crafteln, die mich heute richitg motivieren konnte, das Hosenprojekt endlich wieder anzupacken und tatsächlich etwas tragbares zu produzieren (danke dafür nochmal!)? 

Viele Grüße,
SuSe

Mittwoch, 22. Oktober 2014

MMM #4: Rock 2

Heute zeige ich noch einen Rock.
Wie versprochen den, den ich auf meinem ersten Nähtreff angefangen habe:


Den Stoff habe ich irgendwann im Sommer auf Stoffe.de gefunden. Irgendwie neige ich dazu, Stoffe zu kaufen, sie toll zu finden, aber ewig nicht zu wissen, was ich damit anfangen soll. In diesem Fall schwankte ich zwischen Hose, Rock oder Jacke - inzwischen ist es entschieden :-).

Der Nähtreff hat mich dazu gebracht, mir das erste Mal die Zeit zu nehmen zu überlegen, was ich eigentlich will. Da ging es ja darum, einen Tagesvorrat an Näharbeiten dabei zu haben und nichts zu vergessen :-).  Ein Plan musste her. Weg mit dem kopflosen vor sich hin trödeln!

Im ersten Schritt bin ich durch alle meine Zeitschriften, Pinterest Wände und Notizen gegangen und habe überlegt, welche Teile ich über den Winter auf alle Fälle nähen will. Im nächsten Schritt, habe ich geprüft, für welche Teile ich schon einen passenden Stoff habe. Herausgekommen ist mein Winternähplan hier und hier

Und dieser Rock ist das erste fertige Teil meines Winternähplans.


Der Schnitt ist ein Glockenrock mit Hüftpasse aus der burda style 09/2014 und war als "leicht" klassifiziert. Eigentlich, war es am Ende auch ganz leicht.
Quelle: burda style

Beim Zuschnitt habe ich wie immer den Sprung von Gr. 36 in der Taille auf Gr. 38/40 in der Hüfte machen müssen. Ich weiß inzwischen, dass ich das so machen muss, fühle mich komischerweise aber immer total unsicher dabei.

Um dieses Gefühl zu überwinden, lege ich immer ein mir passendes Kleidungsstück nebendran und messe nicht nur mich und den Papierschnitt und meine Anpasslinien auf dem Papierschnitt sondern auch das mir passende Kleidungsstück akribisch aus. Das dauert immer ewig. Und ich kann noch gar nicht sagen, ob ich das wirklich so machen müsste.

Es hilft, meine Unsicherheit zu bekämpfen und allein das ist es wert :-)

Dann gab es auf der technischen Zeichnung auf der vorderen Passe zwei senkrechte Nähte:


Aber in der Beschreibung war von diesen Nähten auch nach mehrmaligem Hinsehen überhaupt nicht die Rede. Seltsam.
Außerdem, hatte ich bei diesem Teil viel zu viel Stoff. Großes Rätsel - irgendwo mussten doch diese zwei Nähte herkommen...

Ok, Hirn einschalten: einen Rock kann man in der Taille auf Form bringen, indem man Abnäher näht. Gesagt, gesteckt - und das sah schon mal nicht so schlecht aus.
Aber die Linie geht doch bis zum Glockenteil des Rocks...also verlängere ich den Abnäher ganz schmal bis zum unteren Ende der Passe.
Geht doch!

Komisch, dass davon echt nichts in der Anleitung steht.
Aber wenn man sich die Schnittmusterzeichnung anschaut sieht das Schnitteil 1 (vordere Passe auch irgendwie seltsam aus. Ich habe das als ein Teil ausgeschnitten. Sollen das am Ende vielleicht 3 Teile sein, die entsprechend zusammengenäht werden? Das muss ich nochmal durchdenken...

Egal, jetzt noch das Futter in den Rock, den man übrigens auch ganz prima mit Bluse und Strickjacke tragen kann!


Irgendwie brauche ich glaube ich aus dem gleichen Stoff noch eine ärmellose Weste...hat jemand eine Idee zu einem Schnittmuster dazu?

Und ab damit zum MMM, der heute passend zu den ersten Herbststürmen recht englisch angehaucht unter Julias Regie in einem tollen karierten Jacket daher kommt.
Ich freue mich sehr auf heute abend, wen ich Zeit habe, mir die Beiträge der anderen Teilnehmerinnen anzusehen!

Viele Grüße,
SuSe

Freitag, 17. Oktober 2014

Zurück auf Los: Über Google +, Blogger und die verlorenen Kommentare

Jetzt bin ich also wieder zurück auf Los. Alle lieben Kommentare, die mir in meinem kurzen Blogger-Dasein von lieben Menschen gegeben wurden, sind weg.


Und die lieben Kommentare, die mir weitere liebe Menschen geben wollten, es aber nicht konnten  - nun ja, diese Kommentare wurden wenigstens gedacht und auch dafür an Euch lieben Dank :-)!

Wie kam es dazu????

Die Antwort ist am Ende leicht: Leichtsinnigkeit, Unachtsamkeit, mangelnde Sorgfalt...

Jetzt aber von Anfang an:

Eine Frage, die mich (wen nicht?) beim Start meines Blogs umgetrieben hat: wozu braucht die Welt noch eine weitere Nähbloggerin?

Zumal ich ja auch eher noch auf Nähtipps angewiesen bin, als wirklich anderen beim Nähen helfen zu können. Und wieso sollten sich auf einmal völlig unbekannte Menschen die Mühe machen, mir zu schreiben?

Egal, das wird schon, dachte ich. Und es wurde!

Auf einmal war es soweit: meine ersten Kommentare kamen!

Und ich habe mich  wie irre über jedes Wort gefreut, dass mir plötzlich von völlig unbekannten Menschen geschrieben wurde. Da waren aufmunternde Worte, Tipps und Lob.

Das zaubert einem doch ein fröhliches Lächeln ins Gesicht, wenn man merkt - wow, da hat jemand gelesen, was Du geschrieben hast! (Bislang bin ich zum Glück von Unfreundlichem verschont geblieben, weiß aber wohl, dass es das auch gibt).

Mein Blog ist neu, noch suche ich meinen Stil, probiere aus, sowohl beim Schreiben als auch beim Nähen. Ich versuche mich aktiv zu beteiligen und bei anderen einzubringen, was mir großen Spaß macht, und wenn der Tag 48 Stunden hätte, würde ich gerne noch mehr machen (aber auch damit bin ich ja nicht alleine :-)).

Nun aber zurück zu den Kommentaren...

...die ganz langsam und stetig eingestellt hatten: plötzlich stagnierte das ganze und blieb plötzlich fast völlig aus...
Warum das? Außer zwei bis drei sehr regelmäßig immer wiederkehrenden lieben Menschen kam so gar nichts mehr....

Immerhin waren, seit ich Anfang August diesen Blog gestartet habe, auch schon um die 3000 Besucher auf der Seite (ich kann gar nicht beurteilen, ob das im Vergleich zu anderen in dieser Zeitspanne viel ist, oder nicht, ich finde es viel, weil ich das so nicht erwartet hätte).
Also rein statistisch könnten das schon 2-3 Kommentare mehr sein, auch wenn natürlich nicht alle, die kommen, auch kommentieren.

Nun ja, dachte ich, das dauert eben alles ein bisschen. Geduld - das kann man ja auch überall nachlesen - braucht es, um einen Blog zum Leben zu erwecken.

Und dann kam letztes Wochenende das Nähtreffen in Bruchsal (hier) und der unglaublich leckere Haselnuss Apfelkuchen mit Schokoglasur und ich fragte in meinem Post nach dem Treffen, wer den wohl gemacht hätte, und ob ich das Rezept bekommen könnte.

Schade, auch auf diesen Post gab es keine Kommentare.....aber eine eMail!

Die liebe Nähoma (Oma macht das schon)...

... war auch auch auf dem Nähtreffen und sie hatte den Kuchen gebacken. Und sie hat mir ihr ihr sensationelles Kuchenrezept geschickt. Per mail. In ihrer mail erwähnte sie noch kurz, dass es ihr nicht möglich sei, bei mir einen Kommentar zu hinterlassen, da sie leider kein Google + Profil hat.

Moment, was ist das denn? Wieso braucht man ein Google+ Profil um bei mir Kommentare zu hinterlassen? Das geht doch mit allem Möglichen und sogar auch Anonym...

Und ich habe angefangen nachzuforschen.

Das alles gehört doch zu Google: Blogger und die Blogger Profile, Google +.....wenn man heute einen Blog mit Blogger anlegt, hat man initial erst mal ein Google+ Profil und kein Blogger Profil

Also hatte ich ein Google + Konto und habe mich erst mal nicht mehr weiter darum gekümmert.

Bis ich eines Tages feststellte, dass irgendwie ein Beitrag von meinem Blog auf meinem Google+ Profil gelandet war (habe ich wohl irgendwie aus Versehen geschafft) und ich da plötzlich einen netten Kommentar dafür bekam.

Auch nicht schlecht, dachte ich, aber doch auch irgendwie aufwändig jetzt an zwei Stellen mitverfolgen zu müssen, was sich so tut. Und dann entdeckte ich folgendes:


Das klang so, als könnte ich beides so zusammenführen, dass ich alles an einem Ort hätte! Wie cool.
Weiter unten stand dann noch:

Quelle

Und ich aktivierte (oben im Bild zu sehen) das Häkchen "Google+ Kommentare in diesem Blog verwenden".

Ach ja, ich habe die doofe Eigenschaft, dass ich von Software, "für alle" auch erwarte, dass sie einigermaßen intuitiv funktioniert. Das heißt, ich probiere das einfach aus und suche nur dann ganz gezielt nach Hilfe, wenn ích nicht weiter komme. (Nun ja - ich dachte zwar schon so manches Mal beim Erstellen und Pflegen meines Blogs, dass intuitiv anders geht, aber man konnte sich so durchwursteln.)

Diesmal klang das alles aber sehr einfach, so dass ich auf den link "Weitere Informationen" nicht mehr klickte - und das hätte ich besser mal gemacht.

Denn da steht im letzten Satz folgendes:

Quelle
Und am Dienstag vergangener Woche dämmerte mir langsam, dass zumindest eines meiner Probleme ein technisches ist:

Hinter einer nur sehr kleinen Anzahl der Blogs, in die ich bisher reingeschaut habe steckt tatsächlich ein Google+ Profil. Viele haben ein Blogger Profil oder sind bei wordpress. Oder haben selbst gar keinen Blog, sondern lesen und kommentieren nur. Oder wollen lieber Anonym bleiben. Oder....




Wichtig ist aber, dass der allergrößte Teil meiner Besucher, selbst wenn sie es gewollt hätten, nach dieser unsäglichen Einstellung, die ich vorgenommen hatte, mir keinen Kommentar hätten schreiben können!

Das fand ich, gelinde gesagt, erschreckend. Traurig. Frustrierend.Schade.

Ende gut.....(?)


Das Häkchen habe ich jetzt wieder rausgenommen. Jetzt kann man wieder kommentieren und ich hoffe, dass alle Besucher ob mit oder ohne Google+ Profil, die schon mal da waren und vielleicht hätten etwas sagen wollen, nicht ebenso frustriert einfach aufgegeben haben.

Dass ich einen solch abweisenden Eindruck hinterlassen haben könnte, tut mir leid. Und das war so ganz und gar nicht beabsichtigt.

Die liebe Nähoma hat jedenfalls erfolgreich getestet und mir in meinem letzten Post einen netten Kommentar hinterlassen.
Jetzt kann (hoffentlich) jeder wieder kommentieren (außer Robots :-)). Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank für Deine Hilfe, liebe Nähoma!

Zum guten Schluss kam dann aber noch folgendes dicke Ende:

Quelle
Und so blieben mir noch nicht mal mehr die Kommentare der lieben Menschen mit Google+ Profil, sondern nur noch die Kommentare, die ich in den ersten Anfängen meines Blogs, vor meinem Ausflug in die Google+ Welt bekam erhalten.

Und was habe ich daraus gelernt:

  • wer lesen kann (und es auch tut) ist klar im Vorteil! 
  • wenn auf einem Blog etwas nicht funktioniert, sag im Zweifel dem Blog Betreiber Bescheid, das hilft! 
Also bin ich jetzt gespannt, wer diesen endlosen  Text  bis zum Ende geschafft hat zu lesen, und freue mich erneut über und auf jeden Kommentar von Euch!

Bis bald (da gibt's dann auch wieder was mit Nadel und Faden - versprochen :-))

VG SuSe

Mittwoch, 15. Oktober 2014

MMM#3 - Rock

heute mal ein Rock - nein, leider immer noch nicht der vom Nähtreff am Samstag - der ist in den letzten Zügen, aber noch nicht "fotoreif".

Daher ein kleiner, feiner Rock den ich im Frühsommer genäht, den ich aber auch jetzt im Herbst schon erfolgreich getragen habe.

































Eigentlich sollte der Stoff mal das Unterteil von diesem Burdaschnitt werden:
125 0314 B
Quelle: burda style

Leider führte das eher zu einem Sack als zu einem ansehnlichen Kleidungsstück.

Also habe ich Top und Rock wieder getrennt und aus dem Unterteil einen einfachen Rock genäht.

Manchmal sind die einfachen Dinge die besten!

Frau Lila und gelb führt uns heute in einem wunderbar asymetrischen Rock durch den MMM und macht den Vorhang auf, für all Eure wunderbaren selbsterzeugten Kleidungsstücke, die ich heute Abend ausgiebig bewundern werde!

Euch allen noch eine schöne Restwoche!

VG SuSe

Montag, 13. Oktober 2014

Mein erster Nähtreff

Was für ein schönes Event, organisiert von Frau Kichererbse und Lotta van Stoff in Bruchsal - und ich durfte das erste Mal dabei sein!


Mit leichtem Kribbeln im Bauch und einer riesen Packliste (welche Projekte von meinen 1000 Ideen will ich eigentlich umsetzen? Wie viele Projekte kann man an einem Tag bearbeiten? Welche Stoffe brauche ich dafür? Soll ich ein Bügelbrett samt Bügeleisen mitnehmen? Werde ich meine Schneiderpuppe brauchen? Gibt es Teller, oder ist Fingerfood besser? Wieviel Platz gibt es da? Soll ich besser schon daheim meine Schnittmuster alle kopieren, ausschneider und zuschneiden? ........)




Klar, hätte ich ja auch alles fragen können, aber ich habe beschlossen so zu packen, wie für den Urlaub: alles muss mit, um für alle Fälle grüstet zu sein, Fingerfood passt immer, und nach dem Tag weiß ich für's nächste Mal, ob ich wirklich gefühlte 50 kg Stoff mitschleppen muss, oder nicht :-)

Und der riesen Vorteil: diesmal stand kein Mann neben dem Kofferraum und mir und packte alles wieder aus, was seiner Meinung nach nicht gebraucht wird.
Statt dessen fragte er, ob ich ausziehe - aber diese Sorge ist ja nun völlig absurd!

Ebenso absurd wie der Gedanke, ich könnte vielleicht mehr als ein Projekt an diesem Tag zu Ende bringen, aber dazu später....

Und, um gefühlt das Chaos in meinem Hirn geordnet zu bekommen, habe ich sogar einen "Winternähplan" erstellt:



...inzwischen denke ich, dass ich dafür bis zum Herbst 2015 brauchen werde :-), aber schau' 'mer mal!

Und wie war's denn nun?

Toll, Toll, Toll!

Es gab:
  • viele super nette, nähbegeisterte Damen (teilweise extrem weit gereist, Hut ab dafür!)
  • unglaublich viele spannende Nähprojekte
  • tolle Gespräche und viel Spaß
  • prima Tipps und Kniffe für meine kleineren und größeren Nähfragen
  • ganz viel Platz
  • viel zu wenig Zeit :-)
  • ein vielseitiges, leckeres Buffet - das hätte locker für die doppelte Mannschaft gereicht! (Mich hat ja der Nuss- Apfelkuchen mit der Schokoglasur völlig begeistert - wer hat den denn gebacken? Und könnte ich das Rezept bekommen, bitte?)
  • Besteck, Teller und Tassen und eine fleißige Spülmaschine
  • und für mich schon die Vorfreude auf das nächste Mal!
Was noch?

Und klar, genäht habe ich auch noch!

Das Wichtigste zuerst (aber nicht auf meinem Winternähplan):
Für eine neue kleine Erdenbürgerin, die dann auch pünktlich heute das Licht der Welt erblickte (***freu***freu***freu***), eine kleine Monkey Pants (Schnittmuster hier) von der Schnabelina:


Einen Rock habe ich noch angefangen - aber dann wurde es schon auch dunkel (obwohl die ganze Veranstaltung doch gerade erst angefangen hatte...wo war die Zeit geblieben?????)

Mal schauen, vielleicht schaffe ich es, den Rock wenigstens bis zum  Mittwoch noch fertig zu bekommen, wenn nicht gibt's was anderes zu Gucken!

Außerdem habe ich es geschafft, innerhalb von einer Stunde meiner Ovi beizubringen, dass die Fäden nicht einfach hinten so ausgespuckt werden sollen, wie sie von ober reinlaufen, sondern sich schön zu einer verschlungenen Naht verbinden sollten....beruhigend war, dass dieses Geduldspiel durchaus auch erfahreneren Näherinnen ab und zu noch beschert wird.

Und was habe ich völlig vergessen?

Vor lauter, lauter habe ich gar keine Fotos gemacht..., sorry Leute.....aber ich habe schon welche bei Frau Mussipitz und bei Andrella (ergänzt 19:10 Uhr) entdeckt, vielleicht gibt's ja im Laufe der Woche bei anderen Teilnehmerinnen noch mehr!

Es war ein rundum gelungenes Event, mit toller Organisation und Vorbereitung, nochmals viiielen, lieben Dank an die Organisatorinnen  Frau Kichererbse und Lotta van Stoff  und ich freue mich schon auf das nächste Mal!

VG, SuSe




Mittwoch, 8. Oktober 2014

MMM - Hoodie - nicht nur kuschelig!

Der Herbst hat mich jetzt auch eingefangen und ich habe mein erstes Hoodie genäht!

Nein, nicht aus typischem Sweat, sondern aus einem dehnbaren Stretch Popeline mit feinen Lurexstreifen, den ich bei stoffe.de erstanden habe.

Und auch nicht mit Kapuze, sondern nur mit etwas größerem Kragen (Kapuzen finde ich auch toll, sie sind aber unter einer Jacke oder einem Mantel immer so sperrig).

Ich gebe zu, dass ich anfangs dachte, mit dem Material ist der Kuschelfaktor völlig hinüber.

Da ich aber den Kragen und die Stulpen aus einem sehr weichen Jersey genäht habe, und sowieso ein langärmeliges Shirt drunter trage, fällt das überhaupt nicht auf.



Hoodies sind praktisch, kuschelig, sportlich und schick und ich liebe dieses unkompizierte Kleidungsstück!


Das Xia Hoodie  ist als ausführliche eBook Anleitung erhältlich im dawanda shop von first lounge berlin.

Ich musste, da der Schnitt erst mit Größe 36 anfängt, Vorderteil und Rücken in der Taille ein wenig verkleinern. Das Nähen ging mit der Beschreibung und den vielen Bildern wirklich sehr gut (vor den Stulpen hatte ich etwas Respekt, aber auch das war toll beschrieben), so dass das ein schönes Wochenend-Projekt war.

Ich habe noch zwei gekaufte, überlange Hoodies, die ich immer gerne (auch einfach über Leggins als Kleid) getragen habe, die aber so langsam in die Jahre kommen.

Eine Verlängerung von dem Xia Hoodie auf eigene Faust traue ich mir noch nicht wirklich zu, daher bin ich extrem glücklich, dass ich neulich auch die Variante MAlou von ki-ba-doo bei Carolin auf the blockbook entdeckt habe (den Rockschnitt "freebook der rock" habe ich auch schon für ein nächstes Projekt im Visier).












Außerdem stehe ich aktuell auf Schottenkaros und Karos allgemein. Wieso eigentlich?

Plötzlich stelle ich fest, dass aktuell überall Karos sind. Wie kommt das denn? War mir noch gar nicht so aufgefallen...

Und so bin ich mal wieder unbemerkt Opfer der unterschwelligen Botschaften geworden, die das Hirn fluten und einem einreden, dass man etwas, was man einige Monate zuvor kategorisch abgelehnt hätte, plötzlich unwiderstehlich sind und ein sofortigen "Haben-Wollen" auslösen...
...der Mensch ist schon sehr einfach gestrickt!

Aber trotzdem freue ich mich extrem über meinen neuens Hoodie (der Hoodie? das Hoodie? hmmm...keine Ahnung) weil es so schön unkompliziert ist, weil es so schön passt, weil ich es gerne trage...und überhaupt!

Jetzt kann die kältere Jahreszeit kommen!


Schnell zu Me Made Mittwoch, der heute zum ersten Mal von Katherina von sewing addicted in einem tollen Pünktchenkleid angeführt wird!
Was habt Ihr diesmal?

Viele Grüße und eine schöne Restwoche!
SuSe